Naturschutzberatung für die Landwirtschaft

Naturschutzberatung

Wozu Naturschutzberatung?

Landschaftsvielfalt als Ergebnis von Nutzungsvielfalt

naturschutzberatung

Landschaftsvielfalt als Ergebnis von Nutzungsvielfalt

Die traditionelle  mitteleuropäische Kulturlandschaft mit ihrem hohen Struktur- und Artenreichtum und ihrer Schönheit war das Ergebnis überwiegend kleinteiliger Besitzverhältnisse und vor allem der pflegenden Arbeit einer großen Zahl von Menschen über lange Zeiträume hinweg. Nicht gezielte „Naturschutzarbeit“ sondern kleinteilige, an vielfach wechselnde Standortverhältnisse angepasste Nutzungen schufen in der Landschaft ein Standort- und Vegetationsmosaik mit vielen Grenz- und Übergangszonen, die neben den Kulturpflanzen einer sehr großen Zahl von nicht angebauten Pflanzenarten und „wilden“ Tierarten als Lebensraum und Lebensgrundlage dienten.

Seit etwa dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist der gesellschaftliche Umgang mit unserer Kulturlandschaft sehr vereinfacht gesprochen durch eine immer geringer werdende Zahl von „auf dem Land“ tätigen Menschen, durch zunehmende Nutzungsintensivierung landwirtschaftlicher „Gunststandorte“ bei gleichzeitiger Nutzungsaufgabe schwerer zu bewirtschaftender Flächen geprägt. Im Zuge der Konzentration und Technisierung in der Landwirtschaft wurden Standortunterschiede nivelliert, Übergangszonen beseitigt, traditionelle Nutzungsformen wie Streuobstwiesen aufgegeben. Die Ausdehnung von Siedlungsflächen und der Ausbau von Straßen und anderen Infrastrukturen geht ebenfalls oft mit dem Verlust oder der Zerschneidung ökologisch wertvoller Flächen einher.

verarmung-der-landschaft

Seit die als Folge dieser Entwicklung eingetretene und noch fortschreitende strukturelle und  biologische Verarmung unserer Landschaft in das öffentliche Bewusstsein getreten ist, wird auf vielen Wegen versucht, diesem Prozess durch gezielte „Naturschutzmaßnahmen“ entgegenzuwirken. Naturschutzgruppen engagieren sich, Kommunen und Vorhabenträger legen im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen „Biotope“ an, die EU fordert von Landwirten einen Mindestanteil an „Naturschutzflächen“.

Die Praxis zeigt jedoch, dass guter Wille, Ausgleichszahlungen oder Fördermittel nicht ausreichen. Sollen „Naturschutzmaßnahmen“ ihnen zugedachte Wirkungen entfalten, braucht es ein umfangreiches Wissen um Standort- und Lebensbedingungen von Pflanzen- und Tierarten, Pflanzen- und Tiergemeinschaften, um die Art einer kontinuierlichen Pflege bestimmter Vegetationstypen, um die Wirkung bestimmter landwirtschaftlicher Nutzungsformen auf Pflanzen und Tiere.

renaturierter-bach

Renaturierter Bach als neuer Lebensraum

Dieses notwendige Wissen kann Naturschutzberatung vermitteln.

Und: eine vielfältige Kulturlandschaft ist nur in Kooperation zwischen Kommunen, „Naturschützern“ und Landwirtschaft zu erhalten. Die Herstellung und Pflege entsprechender Kontakte, die Entwicklung und fachliche Betreuung gemeinsamer Projekte, die Moderation von Diskussions- und Planungsprozessen können ebenfalls Teil einer Naturschutzberatung sein.

Naturschutzberatung für die Landwirtschaft

Die unter dem Druck der globalisierten Agrarmärkte seit Jahrzehnten einseitig auf hohe Erträge, Technisierung und Arbeitseinsparung ausgerichtete „moderne“ Landwirtschaft schafft nicht mehr einfach „nebenbei“ eine in ökologischer und gestalterisch-ästhetischer Hinsicht vielfältige und reiche Kulturlandschaft.

ackerrandstreifen

Ackerrandstreifen als blühender Teillebensraum

Landwirten, die dem allgemeinen Trend der Verarmung und Nivellierung der Kulturlandschaft durch geeignete Maßnahmen auf ihrem Betrieb entgegenwirken wollen, biete ich eine kompetente, auf die spezifische Situation ihres Betriebes abgestimmte Beratung und Unterstützung an. Ich erarbeite mit Ihnen zusammen ein entsprechendes Entwicklungskonzept, plane konkrete Maßnahmen, übernehme für Sie den Kontakt mit Fachbehörden, unterstütze Sie bei der Suche / Beantragung von Fördermitteln, bei der praktischen Durchführung von Arbeiten und auch bei einer begleitenden Öffentl